Der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern, Eckhardt Rehberg (CDU) informiert über das im Bundesministerium für Bildung und Forschung auf den Weg gebrachte neue Programm für die Erforschung der DDR-Diktatur:

„Ende 2016 hatte der Deutsche Bundestag 30 Millionen Euro für dieses Forschungsprogramm zur Verfügung gestellt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat nach einem intensiven Auswahlverfahren nun 14 Forschungsverbünden die Zusagen für ihre Projekteinreichungen erteilt. Darunter sind auch die beiden Universitäten Greifswald und Rostock, die in vier der insgesamt 14 Kooperationsprojekte mit anderen Hochschulen beteiligt sind. Das Ministerium reicht nun insgesamt sogar 40 Millionen Euro für dieses Vorhaben aus. Die insgesamt 30 beteiligten Hochschulen wollen mit unterschiedlichen Themenausrichtungen einen weiteren wissenschaftlichen Beitrag zur Aufarbeitung des Unrechts in der DDR leisten, zugleich aber auch die Wendezeit und den Einheitsprozess untersuchen“, so Rehberg.

Die Universität Greifswald ist in drei Forschungsverbünden integriert. Einerseits beteiligen sich die Greifswalder im Verbund „Grenzregime. Tödliche Fluchten und Rechtsbeugung gegen Ausreisewillige“, andererseits sind die Universität und die Universitätsmedizin Greifswald in zwei Forschungsverbünden zur Erforschung psychischer Erkrankungen in der DDR sowie zur „ambivalente Rolle der Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie im Gesundheitssystem der DDR“ eingebunden. Die Universität Rostock partizipiert am Verbund „Bildungs-Mythen – eine Diktatur und ihr Nachleben. Bilder(welten) über Praktiken und Wirkungen in Bildung, Erziehung und Schule der DDR“.

180614 DDRForschung HGW HRO
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