Sozial- und Rentenpolitik ist nur gerecht, wenn alle Generationen davon profitieren. Daran müssen wir weiter arbeiten.

Es ist einer der wesentlichen Schritte zur Vollendung der Deutschen Einheit gewesen, dass die CDU 1990 die ostdeutschen Rentner und Arbeitnehmer in die gesamtdeutsche Rentenversicherung einbezogen hat. Dies ist eine eindrucksvolle gesamtdeutsche Solidarleistung. Das geltende Rentenrecht ist für die Rentner und Beitragszahler in Ostdeutschland vorteilhaft. Mit dem Vorteil der Höherwertung ostdeutscher Löhne um gut 17 Prozent erwirbt ein ostdeutscher Beitragszahler derzeit bei gleichem Lohn einen höheren Rentenanspruch als sein westdeutscher Kollege. Dieser Vorteil würde bei einer Rentenangleichung verlorengehen und ostdeutsche Arbeitnehmer würden massiv benachteiligt. Mit der diesjährigen Rentenerhöhung haben sich die Renten in Ost und West weiter angeglichen. Der aktuelle Rentenwert Ost erreicht damit das Niveau von 92 Prozent des Westniveaus.

„Gerade damit aus ostdeutschen Beitragszahlern keine armen Rentner werden, plädiert die CDU für eine Beibehaltung des geltenden Rechts mit Hochwertung ostdeutscher Einkommen bei der Rentenberechnung. Alt und Jung dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Unser Ziel muss weiterhin die Stärkung der ostdeutschen Wirtschaft sein, damit sich das Lohnniveau und damit auch die Rentenwerte weiter annähern. Ab 2014 wollen wir für alle Mütter oder Väter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, die Erziehungsleistung mit einem zusätzlichen Rentenpunkt in der Alterssicherung berücksichtigen. Das entspricht bei 2 Kindern durchschnittlich 650 Euro mehr Rente im Jahr“ sagt Eckhardt Rehberg.