„Die Zeit ist immer knapp bemessen“, sagt Eckhardt Rehberg (CDU), Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises „Mecklenburgische Seenplatte II – Landkreis Rostock III“, zu dem auch Neustrelitz gehört. Rehberg meint die Zeit für Termine, Besuche und Gespräche mit Verbänden, Unternehmen, Vereinen und anderen, die aufgrund der vielen Sitzungswochen in Berlin nicht immer möglich sind. Umso mehr freue er sich, dass er zusammen mit dem Stadtpräsidenten Christoph Poland (CDU) heute mal die Zeit habe, sich mal wieder hier in Neustrelitz umzuschauen: „Nur so erfahre ich, wo Probleme bestehen und was den Leuten unter den Nägeln brennt“, erklärt Eckhardt Rehberg am Rande seines Aufenthaltes am 21. Oktober in Neustrelitz. Durch die Größe des Wahlkreises (von Bützow bis nach Neustrelitz) sei eine Bereisung des Wahlkreises immer eine Herausforderung: „Deshalb nehme ich mir immer eine Stadt bzw. eine Region für ein Tagesprogramm vor.“ So auch in der Residenzstadt: Den Anfang macht eine Stippvisite in der Stadtkirche Neustrelitz. Zusammen mit Pastor Feldkamp, dem Architekten und Vertretern der Kirchenkreisverwaltung ist die aufwendige Sanierung das drängende Thema des Vor-Ort-Termins. Rehberg sagt Unterstützung, als es um das Problem der zusätzlichen Fördermittel geht, die im Zuge der Baumaßnahme nötig wurde.

Als nächstes stand ein Besuch im „Luisendomizil“, dem Hospiz des DRK auf dem Programm. „Viele Menschen haben Berührungsängste mit Hospiz-Einrichtungen, aber dem Thema Sterben müssen wir uns alle stellen. Ich bin von der Philosophie des Hauses sehr beeindruckt und freue mich, dass die Leitung des ‚Luisendomizil‘ ganz bewusst den Weg in die Öffentlichkeit sucht, um für die Einrichtung und das Thema Aufmerksamkeit zu erzeugen“, resümiert Rehberg nach dem Besuch. Das Thema der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung stand beim Anschlusstermin, dem Gespräch mit dem stellvertretenden Bürgermeister Christian Butzki im Mittelpunkt. Rehberg stellte klar: Der Bund wird auch die ausschließlich touristisch genutzten Wasserstraßen nicht außer Acht lassen. Allerdings müssten sich auch die Nutzer an Erhaltungs- und Instandsetzung mit einem gewissen Beitrag beteiligen.

Danach informierten sich die Politiker bei den Unternehmen NETINERA Werken GmbH und AXZION, die zu den Firmen mit den meisten Arbeitsplätzen in der Region gehören. Im Focus der Gespräche standen aktuelle wirtschaftspolitische Herausforderungen. Bevor der Bundestagsabgeordnete Rehberg die Veranstaltung zu 20 Jahren Paketzentrum besuchte, durfte er sich zusammen mit Christoph Poland einen Einblick in das neu sanierte „Kavaliershaus“ verschaffen. Das in neuem Glanz erstrahlende Gebäude beherbergt das Straßenbauamt Neustrelitz. In diesem Zusammenhang wurde natürlich über Verkehrsprojekte der Region diskutiert. Für Eckhardt Rehberg ist das von großer Bedeutung; er ist für die CDU/CSU-Fraktion im Haushaltausschuss des Bundestages für den Etat des Bundesverkehrsministeriums zuständig.

Christoph Poland befand am Ende des Tages: „Unsere Stadt braucht politische Unterstützung in Schwerin und Berlin. Eckhardt Rehberg ist für uns der Ansprechpartner im Deutschen Bundestag.“