Der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg und der Landtagsabgeordnete Marc Reinhardt (beide CDU) zeigen sich sehr erfreut über die Unterstützung des Bundes und des Landes bei der Digitalisierung der Kinos im ländlichen Raum:

„Die Vorführtechnik in den meisten Kinos erfolgt bereits digital. Die Umrüstung ist jedoch sehr kostenintensiv, sodass sich gerade die kleinen Kinos in den ländlichen Räumen diese neue Technik nicht leisten können. Der Bund hatte bereits in einem ersten Förderprogramm Unterstützung gegeben. Die kleineren Kinos konnten davon allerdings nicht profitieren. Nun hat der Bund noch einmal nachgelegt.  Wir wollen unsere vielfältige Kinolandschaft im Ganzen erhalten und in das erfolgreiche Förderprogramm zur Digitalisierung auch solche Kinos einbeziehen, die als Kulturort eine besondere Funktion wahrnehmen und bisher die Mindestvoraussetzungen nicht erfüllen konnten. Das Kino in Malchin kann nunmehr von diesem neuen Programm mit 22.000 Euro profitieren.“, so Rehberg.

 Landtagskollege Marc Reinhardt ergänzt: „Das Land Mecklenburg-Vorpommern wird die Digitalisierung ebenso finanziell unterstützen und stellt dem Kino in Malchin hierfür ebenso 22.000 Euro zur Verfügung. Die Beteiligung der Länder ist eine Bedingung des Bundesprogramms.  Nur durch eine Umstellung auf die digitale Technik können mittlerweile auch aktuelle Filme gezeigt werden. Die Anbieter der Filme verleihen überwiegend ihre Produktionen nur noch auf digitale Weise.“

 Hintergrund:

Zum 21.08.2014 hat die Bundesregierung ein neues Programm zur weiteren Förderung der Kinodigitalisierung aufgelegt. Die Digitalisierung der Kinos ist ein Meilenstein für die gesamte Kinolandschaft und wesentlicher Garant ihrer Zukunftsfähigkeit. Sie stellt die Kinos vor große Herausforderungen und eröffnet zugleich neue Chancen. Die Digitalisierung ist jedoch auch mit hohen Kosten für die Kinos verbunden, die vor allem kleinere umsatzschwächere Kinos nicht allein tragen können.

Es konnten bereits mit Fördermitteln der Beauftragten für Kultur und Medien (BKM) in Höhe von 21 Mio. Euro und der Filmförderungsanstalt (FFA) in Höhe von 15 Mio. Euro mehr als 1550 Leinwände auf digitales Abspiel umgerüstet werden. Trotz der erfolgreichen Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene haben dennoch nicht alle Kinos den Schritt in die digitale Ära geschafft. Im Besonderen fehlt es kleineren Kinos immer noch an den benötigten Mitteln, um ihren Beitrag zur kulturellen Grundversorgung auch weiterhin leisten zu können.

Diese bedenklichen Entwicklungen wurden von der Regierungskoalition erkannt. Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD heißt es:

„Für diesen Zweck hat der Deutsche Bundestag im BKM-Haushalt 2014 Mittel in Höhe von 870.000 Euro etatisiert. BKM fördert damit nun auch solche Kinos, welche die im Vorläuferprogramm geltenden Mindestumsatz- und -besuchergrenzen nicht erreichten, gleichwohl aber einen wirtschaftlich nachhaltigen Spielbetrieb nachweisen können“.

141126 KinoMalchin Reinhardt
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