Der Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) reagiert auf die Aussagen des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Schweriner Landtag, Norbert Nieszery, zum Thema Akzeptanz von Windkraft in der Bevölkerung in der heutigen Ausgabe des Nordkurier:

 „Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Das Interesse der Bürgerinnen und Bürger bei Investitionen rund um die Windkraft scheint die Sozialdemokraten wenig bis gar nicht zu interessieren. Wer Lärmbelästigung, Schlagschatten und Sichtbehinderungen sowie Bürgerbeteiligung als ‚Luxusproblem‘ bezeichnet, hat den Boden unter den Füßen verloren. Einerseits redet die SPD von Mitsprache und direkter Demokratie und andererseits zeigt die Realität ein ganz anderes Bild: Mit Nieszerys Überheblichkeit und sogenannten Zielabweichungsverfahren, die kommunale Einflussmöglichkeiten gänzlich aushebeln, wird die Bürgerbeteiligung letztlich zu einer Farce. Diese Haltung trägt definitiv zum Verdruss gegenüber Politik bei. Es darf nicht vergessen werden, dass die Nachteile der erneuerbaren Energien überwiegend durch den ländlichen Raum getragen werden. Neben Lärm- und Sichtbeeinträchtigungen werden zudem Grundstücke und Immobilien entwertet“, so Rehberg.

 Der Bundestagsabgeordnete appelliert, die Sorgen und Ängste der Menschen in den betroffenen Regionen endlich ernst zu nehmen: „Ich lade Herrn Nieszery herzlich nach Altentreptow in meinen Wahlkreis ein, sich dort mal für ein paar Tage aufzuhalten und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Die Region ist förmlich von Windkraftanlagen umzingelt. Es ist Zeit für echte Bürgerbeteiligung.“ Er betont, dass es keine generelle Ablehnung erneuerbarer Energien gibt, sondern „den mehr als berechtigten Wunsch, vor Ort mitreden und mitentscheiden zu wollen“, so Eckhardt Rehberg abschließend.

150123 Nieszery Windkraft
150123 Nieszery Windkraft
150123_Nieszery_Windkraft.pdf
158.1 KiB
159 Downloads
Details...