Eckhardt Rehberg bedauert es, dass seine Partei in der geplanten Koalition nicht mehr den Finanzminister stellen wird.

Rehberg sagte im Deutschlandfunk, es sei kein Grund für Freudensprünge, dass die SPD das Ressort bekomme. Die Union erwarte, dass der nächste Finanzminister sich zur schwarzen Null bekenne – also einem ausgeglichenen Haushalt. Außerdem müssten die Schuldenbremse eingehalten und die Europapolitik des Ressortchefs Schäuble fortgesetzt werden. Rehberg betonte, der SPD-Politiker Scholz sei als möglicher Finanzminister ein Realist. Scholz sei pragmatisch genug, um zu erkennen, dass es in der EU keine Schuldenunion geben könne und man auf Stabilität und Wachstum setze statt Geld auszuschütten. 

Das Interview im O-Ton